BJL eV beim Junior Camp auf der Wacht in Bernau

Eine hervorragende Gelegenheit, Jagd als ein Mittel zum Naturschutz zu präsentieren!

Erstellt am 19.07.2018

Badische Jäger beim bundesweiten Junior-Ranger Camp in Bernau


Das bundesweite Junior Ranger Camp fand mit 200 Jugendlichen sowie zahlreichen Betreuern dieses Jahr auf der Wacht in Bernau statt. Das Camp ist ein gemeinsames Programm von EUROPARC und den Nationalen Kulturlandschaften mit Unterstützung durch WWF Deutschland und der Town & Country Stiftung. Hauptanliegen des Programms sind, Jugendliche frühestmöglich mit Natur- und Umweltschutz in Berührung zu bringen, sie mit notwendigen Handlungskompetenzen für eine nachhaltige Lebensweise auszustatten, Regionale Wertschöpfung und Identitätssteigerung zu erzeugen.

Bereits vor einem guten halben Jahr war die Anfrage von Bernadette Ulsamer, vom Fachbereich Bildung, Gesellschaft, Kultur und Soziales des Regierungspräsidiums eingegangen, ob die Jäger einen Workshop im Rahmen eines „Markt der Möglichkeiten“ leisten könnten. So kamen die Lernort-Natur-Mobile der beiden Kreisjägerschaften nebeneinander auf dem Jugendzeltplatz Wacht in Bernau zum Einsatz.

Hochsitzbau mit Kindern?
Natürlich geht das, fanden die Jugendobfrauen der Badischen Jäger Waldshut und Lörrach, Anna-Maria Ebner und Christine Spickermann. Neben dieser handwerklichen Aufgabe widmeten sich die jugendlichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen begeistert der Bestimmung der zahlreichen Tierpräparate, begaben sich auf die Suche nach Wildtiersilhouetten in den Wald, bastelten Wildtiere und Armbänder aus Naturmaterialien. Während ihres Aufenthalts bei den Jägern bot sich viel Gelegenheit, das Thema Jagd und Naturschutz, Notwendigkeit und Aufgaben der Jagd anschaulich zu diskutieren.

Aus dem Landkreis Waldshut wurde der Workshop von Beate Rombach, aus Lörrach von Jungjägerin Ronja Wagner unterstützt. Darüber hinaus absolvierten drei Jugendliche beim Junior Ranger Camp mit Bravour das Sozialpraktikum im Rahmen ihrer Jugendleiterausbildung, denn auch solche Workshops erfordern pädagogisch und sozial kompetente Betreuer.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, das war mal richtig klasse! Die Jugendobfrauen sind sich einig, dass dies nicht die letzte gemeinsame Aktion war.

Christine Spickermann

Erstellt am 19.07.2018
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