Erfolgreiche Jungjägerausbildung 2019

Freisprechung von neun Jungjägerinnen und Jungjägern im Innenhof des Wasserschloß in Inzlingen

Erstellt am 23.05.2019

Freisprechungsfeier der Jungjägerinnen und Jungjäger nach erfolgreich bestandener Jägerprüfung

Der Innenhof des Wasserschlosses Inzlingen bildete die Kulisse für die Freisprechung von neun Jungjägerinnen und Jungjägern, die kürzlich erfolgreich die baden-württembergische Jägerprüfung abgelegt hatten. Ausgestattet mit ihren neuen Jagdhüten standen die frischgebackenen Jagdscheininhaber erleichtert und feierlich gestimmt zwischen ihren Familienangehörigen und Freunden, um den Jägerschlag zu empfangen und so in die Reihen der Jägerschaft aufgenommen zu werden.

Jagdschulleiter Roland Heller erinnerte in seiner Begrüßung an die Mühen und Entbehrungen, welche die siebenmonatige jagdliche Ausbildung nicht nur für die Absolventen selbst, sondern oftmals auch für ihre Angehörigen bedeutet habe. Er rekapitulierte nochmals den anspruchsvollen Unterricht in Fächern wie Wildtierkunde, Feld- und Waldbau, Waffenrecht und Waffenhandhabung, Jagdhundehaltung, Tierkrankheiten, Wildbretthygiene, Jagdrecht und Jagdethik.

Ihr Wissen in Theorie und Praxis mussten die Jagdschüler kürzlich in der staatlichen Jägerprüfung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vor der Jägerprüfungskommission, unter Vorsitz von Frau Ulrike Smit, unter Beweis stellen.

Die Freisprechung wurde von Dr. Eckhard Otto durchgeführt, dem Leiter der Dinkelberger Jagdhornbläser, welche die Feier musikalisch begleiteten. Die Zeremonie an sich bedient sich überlieferter Rituale wie dem Gelöbnis steter Waidgerechtigkeit und dem Jägerschlag mit dem Hirschfänger, den Bürgermeister a.D. Erich Hildebrandt den Jungjägern erteilte. Zeremonienmeister Otto führte den Jungjägerinnen und Jungjägern nochmals vor Augen, dass ihre eigentliche Ausbildungszeit mit dem Erwerb des ersten Jagdscheines nun erst beginne. Er wünschte allen einen erfahrenen und verständnisvollen Jagdherren, in der Jägersprache auch Lehrprinz genannt, der die Grünhörner in die Jagdpraxis einführe und ihnen ein waidgerechtes, d.h. ethisch angemessenes Verhalten auf der Jagd näherbringe.

Auch Kreisjägermeister Alexander Rose gratulierte dem jagdlichen Nachwuchs zur bestandenen Jägerprüfung und freute sich, die Jungjägerinnen und Jungjäger allesamt als NeumItglieder in der Kreisjägervereinigung der Badischen Jäger Lörrach e.V. begrüßen zu dürfen.

Der nächste Ausbildungszyklus an der Jagdschule Heller, die von der Kreisjägervereinigung mit der Jägerausbildung betraut wurde, beginnt wieder im Oktober.

Die erfolgreichen Absolventen der Jägerausbildung an der Jagdschule Heller sind:
Eric Bertschy, Maick Butara, Susanne Butara, Mairbek Eloev, Michael Lang-Alsvik, Heike Ott, Ulrike Reichenbach, Leonie Schneider und Raphael Zimmermann

Roland Heller

Erstellt am 23.05.2019
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