HR 2 - Ergebnis der Dinkelberg-Jagd 2018

Die Jagdstrecke auf Schwarzwild blieb weit hinter den Erwartungen zurück ...

Erstellt am 18.11.2018

Revierübergreifende Treibjagd auf dem Dinkelberg

Bei bilderbuchartigem Jagdwetter fand am Samstag, den 17. November, die große, revierübergreifende Dinkelbergjagd statt, an der insgesamt 26 Jagdreviere teilnahmen.

Nach den Schwarzwildschäden der vergangenen Wochen auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen im gesamten Dinkelberggebiet, sollte der Forderung der Landwirte nach einer intensiven Bejagung des Schwarzwildes Rechnung getragen werden. Weiterhin sollte Rehwild und Raubwild zur Strecke gebracht werden.

Von den starken und sehr engagierten Treiberwehren, darunter auch die Kursteilnehmer/innen der Jagdschule Heller, wurden mehrere Wildschweinrotten während der Triebe gesichtet und mit Hilfe zahlreicher Jagdhunde auf die Läufe gebracht. Insgesamt kamen dadurch 26 Sauen, 96 Rehe, 12 Füchse zur Strecke.

Hegeringleiter Roland Heller war mit diesem Ergebnis nicht zufrieden, blieb die Jagdstrecke auf Wildschweine doch hinter den Erwartungen zurück. Sie ist auch nicht spiegelbildlich zu den von den Wildschweinen verursachten Wildschäden. Kann aber die Folge der hohen Jagdstrecke auf dem Dinkelberg im vergangenen Jagdjahr sein.

Er bedankte sich bei den Revierleitern für ihre engagierte Beteiligung und die umfangreichen Vorbereitungen. Mit dem erlegten Wild können nun wieder Gastronomiebetriebe und Metzgereien auf dem Dinkelberg mit frischem Wildbret beliefert werden.

Aufgrund der zu geringen Jagdstrecke auf Schwarzwild und auch zur Vorbeugung im Hinblick auf die drohende Afrikanische Schweinepest, fordert Heller die Jäger des Dinkelbergs auf, in den kommenden Wochen durch Einzelansitze und gemeinsame Nachtansitze die Bejagung der Sauen intensiv fortzusetzen.

Roland Heller

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