Rückblick auf die Jahreshauptversammlung

  • 50. Jahre Mitgliedschaft (Mitte Adolf Hablitzel und Dr. Klaus Harms)

    50. Jahre Mitgliedschaft (Mitte Adolf Hablitzel und Dr. Klaus Harms)

  • 40. Jahre

    40. Jahre

Erstellt am 20.10.2021

„Froh, dass die Jagd während des Lock-downs systemrelevant war.“

Die Jägervereinigung im Kreis Lörrach hielt nach zweijähriger Pause ihre Mitgliederversammlung ab. Wichtige Themen in dieser Zeit waren die Afrikanische Schweinepest und der Wolf.

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause hielten die Badischen Jäger Lörrach e.V. am Freitagabend ihre 3G-konforme Jahreshauptversammlung ab. Kreisjägermeister Alexander Rose konnte 59 Jägerinnen und Jäger in der locker bestuhlten Halle in Tegernau begrüssen. Nach der Totenehrung berichtete er über die Vereinsaktivitäten der Jagdjahre 2019/2020 und 2020/2021. Das Jagdjahr beginnt jeweils am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres.

Als wichtige Themen standen die Präventionsmassnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) und der Wolf auf der Agenda der vergangen beiden Jahre. Noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie konnten im Kreis drei Verwahrstellen für verendete Wildschweine durch das Landratsamt in Betrieb genommen werden und die Jägerschaft entsprechend geschult werden. Seither stellt die Jägervereinigung Mitglieder als Verwahrstellenverantwortliche, die sich um Sauberkeit und Hygiene in den Entsorgungseinrichtungen kümmern.

Da der Kreis Lörrach in einigen Bereichen zum Fördergebiet Wolfsprävention zählt, betrifft dies auch teilweise die hiesige Jägerschaft. „Lieber zieht man einen Zaun um jede Wiese und entschädigt die Weidetierhalter finanziell, als dass man sich Gedanken um ein aktives Wolfsmanagement macht“, bedauerte der Kreisjägermeister. Ebenso bedauerlich sind die Entwicklungen rund um Gams und Auerwild. Während das Auerhuhn im Schwarzwald vom Aussterben bedroht ist, wird auf die Pächter von Jagdrevieren mit Gamsen immer stärkerer Druck ausgebübt, die Bestände zu reduzieren.

Aufgrund der Pandemie gab es in den vergangenen bdeiden Jahren weniger Vereinsaktivitäten als sonst. Auch die Mitgliederzahl stagnierte bei rund 800 Mitgliedern. „Allerdings waren wir sehr froh, dass die Jagd während der Lock-downs als systemrelevant eingestuft wurde und wir weiter unserem Auftrag nachkommen konnten“, so Alexander Rose.

Nach dem Kreisjägermeister erstattete Schatzmeister Thomas Vogl Bericht, bevor die Kassenprüfer Dominik Bauer und Dr. Clemes Lamberth die Entlastung des Schatzmeisters und des geschäftsführenden Vorstands empfahlen. Die versammelten Mitglieder kamen dieser Empfehlung nach.

Die nächste Jahreshauptversammlung der Jägervereinigung ist für das Frühjahr 2022 geplant.

Ehrungen

Die Badischen Jäger Lörrach e.V. ehrten für 40 Jahre Mitgliedschaft Raine Späne, Paul Dietsche, Tom    Rose, Rainer Sporn, Heinrich Benner, Werner Tscheulin, Bernd Dörflinger, Martin Fiedel und Roland Schwald. Für 50 Jahre wurden geehrt: Karlheinz Droege, Adolf Hablitzel, Werner Klein und  Dr. Klaus Harms und für 55 Jahre: Will Gottesleben, Klaus Dutschke, Manfred Friedlin, Helmut Michel und Herbert Karle. Auf 60-jährige Mitglieschaft wurden Ernst Asal und Dr. Markus Hoff ausgezeichnet sowie Wolfgang Nepple für 65 Jahre.

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